Zum Hauptinhalt springen

Hilfe bei Zahlungsschwierigkeiten

Wie die Karl Marx Krisenbetroffene unterstützt

Teil der staatlichen Hilfen gegen die Folgen der aktuellen Krise ist das „Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie“.

Es soll Wohn- und Gewerbemieter bei durch die Pandemie entstandenen Miet- oder Pachtrückständen vor einer Kündigung durch den Vermieter schützen, wenn die Säumnisse in der Zeit vom 1.4.2020 bis 30.6.2020 auftreten. „Geraten Mitglieder der Karl Marx in so eine schwierige Situation, möchten wir sie dringend bitten, zu einem möglichst frühen Zeitpunkt Kontakt mit uns aufzunehmen, um negative Folgen zu vermeiden“, sagt Harald Lietzke, Justiziar der Karl Marx. Die Regelung gewähre den Berechtigten nur einen befristeten Zahlungsaufschub. Danach müssten die entstandenen Rückstände wieder ausgeglichen werden, so der Rechtsexperte. „Es gibt keinen unmittelbar corona-bedingten Wohnungsverlust, aber wer gar nichts tut, läuft Gefahr, dass ihn die negativen Folgen einer Mietschuld später doch noch einholen.“ Nach den Worten von Harald Lietzke beginnt die Lösungssuche mit der glaubhaften Begründung der pandemiebedingten Zahlungsschwierigkeiten. „Das kann beispielsweise durch ein Nachweisdokument über beantragtes bzw. bewilligtes Kurzarbeitergeld oder eine beantragte bzw. bewilligte staatliche Unterstützung für Selbstständige geschehen“, sagt der Rechtsexperte. Glaubhaft sei zunächst aber auch der Nachweis über ein Beschäftigungsverhältnis in bestimmten, von den Pandemiefolgen besonders betroffenen Branchen. In jedem Fall würden die Fachleute der Genossenschaft die individuelle Situation mit den Betroffenen erörtern und nach einer geeigneten Lösung suchen. „Die kann zum Beispiel in einer vorübergehenden Teilzahlung des vereinbarten Nutzungsentgeldes bestehen“, sagt Harald Lietzke. In jedem Fall sei es ratsam, den Schuldenberg gar nicht erst aufzubauen, sondern so gering wie möglich halten. Ansprechpartner in der Genossenschaft sind die Mitarbeiter der Rechtsabteilung und die Sozialarbeiterin. Sie sind trotz der ausgesetzten Besuchsmöglichkeiten in der Geschäftsstelle zu den üblichen Geschäftszeiten telefonisch erreichbar. Ebenso kann man sich per Brief, Fax oder E-Mail an die Karl Marx wenden.

Telefon 0331 6458-131, -132