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Geburtstags-Runde

Vertreterrundfahrt durch die Bestände

„Das sollten wir öfter mal machen“, befand Vertreter Hartmut Beyer im Anschluss an die Geburtstagsrunde. Man bekomme doch bei vielen Aktivitäten der Karl Marx einen besseren Einblick. Am 18. Mai, genau am 65. Geburtstag der Karl Marx, fanden sich 27 Vertreter, mehrere Aufsichtsratsmitglieder und Mitarbeiter an der Geschäftsstelle ein, um zu einer Bustour durch die Bestände aufzubrechen. Aufschlussreiche zweieinhalb Stunden lagen vor ihnen und machten den Teilnehmern schließlich deutlich: Selbst wenn sich demnächst die grundlegende Modernisierung der Bestände dem Ende zuneigt, die Arbeit mit den Beständen kennt kein Ende, wie es der Technische Vorstand der Karl Marx, Sebastian Krause ausdrückte. „Neben unseren Neubauvorhaben gibt es mit der barrierefreien Umgestaltung möglichst vieler Wohnungen oder der Verbesserung der Aufenthaltsqualität in unseren Außenanlagen viele spezielle Herausforderungen“, sagte er. Für die ab 2020 startenden Neubauprojekte am Alten Markt gilt das wegen der vielen Auflagen und der komplexen Abstimmung mit den benachbarten Bauherren ohnehin. Aber auch solche Pläne, wie die Zahl der über einen Aufzug barrierefrei erreichbaren Wohnungen weiter zu steigern, haben es in sich. So suchten die Fachleute nach den Worten von Sebastian Krause, beispielsweise für die Wohnscheibe in der Zeppelinstraße, nach einer Aufzuglösung, die die Erreichbarkeit der Wohnungen barrierefrei zulässt, ohne den attraktiven Außenanlagen am Haus allzu viel Fläche wegzunehmen. Mit großem Interesse verfolgten die Teilnehmer der Bustour die Erläuterungen von Ines Schenke, Leiterin der Bautechnik, zum Umbau der alten Geschäftsstelle in der Jagdhausstraße in eine Kita. Trotz langer Bauantragsphase und aufwendiger Sanierungsarbeiten komme das Projekt gut voran. Inzwischen seien fast alle Gewerke auf der Baustelle aktiv. Mit Bedauern reagierten die Vertreter auf die Nachricht vom abgelehnten Namensvorschlag der Karl Marx. Statt „Karlchen“ will die AWO, der künftige Betreiber, die Kita lieber „Am Jagdschloss“ nennen. Gleichwohl begrüßten viele Vertreter ähnlich wie Bettina Frohnauer das Projekt, mit dem die Karl Marx Verantwortung für das gesamte Wohngebiet übernimmt.