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Elektroauto

Karl Marx stellt Ladesäulen auf

Er ist klein, schwarz und sauber. Der neue Firmenwagen der Karl Marx - ein Elektroauto - kommt ohne herkömmlichen Kraftstoff aus. Und die „Tankstelle“ hat die Genossenschaft gleich hinter der Geschäftsstelle bauen lassen. Drei Ladesäulen, an denen sechs Autos gleichzeitig Strom zapfen können, hat die Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP) Mitte Juni an der Saarmunder Straße aufgestellt.

„Elektromobilität spielt auch für uns als Genossenschaft eine immer größere Rolle. Denn Wohnen und Mobilität gehören zusammen“, erläutert Sebastian Krause, Vorstand der Karl Marx. Potsdam wächst und mit der Stadt wächst auch der Verkehr. Die Verkehrswege wachsen jedoch nicht mit. Wer heute neue Quartiere entwickle, müsse sich zwingend mit dem Thema Mobilität auseinandersetzen, neue Wege gehen und damit Verantwortung übernehmen. „Den Anfang machen wir im eigenen Fuhrpark. Schritt für Schritt wollen wir die Firmenwagen, mit denen unsere Mitarbeiter in der Stadt unterwegs sind, durch kleine Elektrofahrzeuge ersetzen. Diese sind ideal für die Kurzstrecken in der Stadt.“ Gemeinsam mit der EWP will die Karl Marx mit dem Pilotprojekt Erfahrungen im Bereich der E-Mobilität sammeln.

Die Karl Marx verfolgt noch andere Konzepte in punkto Mobilität. So wird – auch als Ergebnis der letztjährigen Werkstatt – über Car-Sharing-Modelle nachgedacht. „Denkbar ist zum Beispiel in Kooperation mit anderen Genossenschaften und Fahrzeugvermietern in Zukunft Angebote für unsere Mitglieder zu schaffen, die sich ein Auto teilen wollen“, so Krause. Genauso müsse der öffentliche Nahverkehr attraktiver für die Mitglieder werden.

Dafür will die Karl Marx mit anderen Mitgliedern des Arbeitskreises Stadt-Spuren neue Möglichkeiten mit den Verkehrsbetrieben ausloten.