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Online-Besprechungen

Wie in vielen anderen Unternehmen auch befinden sich derzeit etliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Karl Marx im Homeoffice. Damit die gegenwärtigen Kontaktbeschränkungen die normalen Arbeitsabläufe ermöglichen, finden notwendige Absprachen während regelmäßiger Videokonferenzen statt.

 

Wie funktioniert das, wollte das KM-Magazin wissen und hat online teilgenommen. Montags gegen 9 Uhr treffen sich Vorstand und Abteilungsleiter, um die Woche vorzubereiten. Seit dem vorigen Jahr sitzen einige Teilnehmer entweder vor dem Rechner im Büro, die anderen vor dem PC zu Hause“, sagt Vorstand Bodo Jablonowski, der die Besprechung leitet. Während er spricht, sieht man ihn groß im Bildschirm. Gesprochen wird nacheinander.

 

Alle Teilnehmer sind über dieselbe Internetplattform verbunden. Während Bodo Jablonowski, Teamleiterin Claudia Mende, Justiziar Harald Lietzke, Bautechnikleiter Jan Rösch aus ihren Büros teilnehmen, melden sich der Technische Vorstand Sebastian Krause, die Chefin des Rechnungswesens Marita Rutsch und die Leiterin Wohnungsverwaltung Tanja Bentin von zu Hause.

 

Die Tagesordnung an diesem 1. Februar ist relativ kurz. Bodo Jablonowski erkundigt sich nach Anmerkungen zu einer Mitarbeiterinformation, die über die Verlängerung der Einschränkungen in der Geschäftsstelle bis zum 31. März informiert. Sie soll anschließend in Kraft treten. Sebastian Krause informiert, dass die entsprechenden Masken in den letzten Wochen beschafft wurden. Woraufhin alle Abteilungen ihre Zustimmung signalisieren. Bodo Jablonowski erkundigt sich nach der Arbeitsfähigkeit des für einige Mitarbeiter als Alternative zum Homeoffice geschaffenen externen Büros in der Straße Zum Jagenstein. Die Karl Marx hat im sogenannten Lockdown längst Routine entwickelt.

 

Wir vom KM-Magazin wollen gern noch wissen, wie die Beteiligten ihre Aufgaben wahrnehmen können? Tanja Bentin antwortet: „Die meisten Themen lassen sich mit entsprechender Vorbereitung wirklich gut behandeln und entscheiden. Was ich vermisse, sind die kurzen spontanen persönlichen Absprachen, die sich aus kurzfristig auftauchenden Fragen ergeben. Das dauert länger. Aber besser so als gar nicht.“ Und Harald Lietzke schätzt ein: „Unsere Runde ist sehr sachlich, sehr produktiv und ermöglicht auch wichtige Entscheidungen. Ich glaube, dass diese Arbeitsweise auch nach Corona eine gewisse Bedeutung behalten wird.“