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Umbauarbeiten in der Jagdhausstraße

Bis zum Ende des Jahres wird die ehemalige Geschäftsstelle der Karl Marx zur Kita umgestaltet.

In die ehemalige Geschäftsstelle der Karl Marx in der Jagdhausstraße wird wieder Leben einziehen. 118 Kinder sollen ab Winter 2020 hier ein- und ausgehen. Bis die Kindertagesstätte der Arbeiterwohlfahrt (AWO) übergeben werden kann, stehen noch umfangreiche Bauarbeiten an. Zuallererst mussten beide Gebäude – sowohl der Plattenbau aus den achtziger Jahren als auch die ca. 100 Jahre alte Villa – entkernt werden. „Alte Gebäude sorgen immer wieder für Überraschungen“, weiß Ines Schenke, Leiterin der Bauabteilung der Karl Marx. So fielen bei der Entkernung schadstoffhaltige Materialien an, die gesondert entsorgt werden müssen. Für den Plattenbau ist außerdem ein mit dem Denkmalschutz abgestimmtes Farbkonzept notwendig, da das Gebäude zum Denkmalbereich des benachbarten Jagdschlosses Stern gehört. Mitte Februar wurde mit den Rohbauarbeiten begonnen. Neue Fenster- und Türöffnungen werden in die Wände geschnitten, das Dach in der Villa saniert, neue Decken eingezogen, Heizungs- Lüftungs- und Sanitärtechnik verlegt. So werden in jeder Etage Sanitärräume gebraucht. Am Plattenbau – dort sollen künftig die kleineren Kinder im Alter bis zu drei Jahren untergebracht werden – wird ein Wintergarten angebaut. „Bei allen Gestaltungsfragen stimmen wir uns mit der AWO, die die Kita betreiben wird, ab. Im März beginnen die Arbeiten an der Fassade sowie der Innenausbau. Ende Oktober soll die Kita der AWO übergeben werden.