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Glasfaser-Internet noch in den Startlöchern

Ab 2023 soll die Installation der neuen Leitungen schrittweise erfolgen

Schnelles Internet auf Glasfaserbasis bis in jede Wohnung soll auch bei der Karl Marx in absehbarer Zeit zum Standard gehören. Noch ist es allerdings zu früh als Endnutzer solche hartnäckig beworbenen Tarife abzuschließen. Die Vorbereitungen für ein modernes Glasfasernetz sind erst angelaufen.

„Gegenwärtig befinden wir uns in der Abstimmung mit verschiedenen Anbietern“, sagt Sebastian Krause, Technischer Vorstand der Genossenschaft. Denn die Glasfaserleitungen in den Häusern können nur mit Zustimmung der Genossenschaft verlegt werden. Dadurch will die Karl Marx unter anderem sicherstellen, dass die Nutzer eine möglichst breite Anbieterauswahl haben. Während in den neu gebauten Häusern wie in der Saarmunder Straße oder künftig in der Stadtmitte bereits Glasfaseranschlüsse von Anfang an dazu gehören, erfolgt die Versorgung im übrigen Bestand bisher per Kupferleitung. Die Nutzer können sich zwischen einer Internetversorgung über die Multimediadose des Kabelfernsehanbieters oder die Telefonleitung entscheiden. Für die Breitbandnutzung per Glasfaser müssen neue Leitungen bis in die Wohnungen gelegt werden.

„Wir prüfen verschiedene Möglichkeiten, wie das am einfachsten geschehen kann, so dass der Installationsaufwand möglichst geringgehalten wird“ erläutert Sebastian Krause. Noch in diesem Jahr soll eine Entscheidung über den Errichter und Betreiber des Glasfasernetzes fallen. Ab 2023 könnte dann die Installation der Leitungen schrittweise erfolgen. Die Breitbandverkabelung sei ein wichtiger Baustein der Nachhaltigkeitsstrategie der Karl Marx, so Sebastian Krause. Bei der Ende letzten Jahres durchgeführten Befragung unter den Mitgliedern hatte über ein Viertel der Teilnehmer Interesse an schnellem Internet angemeldet.