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Geschichte

18. Mai 1954

Gründung der AWG "Karl Marx" mit 42 Gründungsmitgliedern

Zu den Trägerbetrieben gehörte zuerst der „Lokomotivbau Karl Marx“, kurze Zeit später kamen DEFA und Deutsche Post dazu.

Juli 1954

Spatenstich für das erste Bauprojekt in Karl-Gruhl-/Ecke Kreuzstraße in Potsdam-Babelsberg mit 30 Wohnungen.

Oktober 1955

Die ersten sechs Reihenhäuser im Patrizierweg 54 sind bezugsfertig.

Jedes Mitglied muss einen Eigenanteil von 15 % in Form von Aufbaustunden leisten

1956 - 1962

Mit der Sandscholle in Babelsberg entsteht noch in Ziegelbauweise das erste Wohngebiet mit 408 Wohnungen.

1959 - 1970

Die Waldstadt I mit knapp 500 Wohnungen entsteht.

Die sechziger Jahre

Die Mitgliederzahlen steigen weiter, während der Wohnungsneubau stagnierte, lange Wartezeiten auf Wohnungen. Genossenschaften unterliegen der Planwirtschaft der DDR, haben keinen Handlungsspielraum, was Materialbeschaffung oder Kauf von Grundstücken angeht. Von 1964 bis 1968 erfolgt ein Aufnahmestopp für neue Mitglieder.

1962 - 1965

Mit der Innenstadt wird von 1962 bis 1965 dritte Wohngebiet der Genossenschaft mit 386 Wohnungen gebaut.

1965

Die AWG zählt 1.500 Mitglieder.

1972/73

Entstehen in Potsdam West 190 Wohnungen in industrieller Bauweise

Die siebziger Jahre

Sie stehen im Zeichen der Lösung der Wohnungsfrage bis 1990. Dabei werden Genossenschaften vom Staat hauptsächlich durch günstige Baukredite und Überlassen von Baugrund unterstützt.

1973

Erstes Hochhaus in Flotowstraße mit 84 Wohnungen wird bezogen

1973/74

Bau von 539 Wohnungen Zentrum Ost

1975 - 1988

Entwicklung des Wohngebiets Am Stern mit 1.931 Wohnungen.

1979 - 1985

Die Waldstadt II entsteht. Neu sind die sogenannten Ecklösungen auf der Giebelseite der Plattenbauten vom Typ IW 75-P-Potsdam, die für Jugendklubs, Seniorentreffs oder Gaststätten vorgesehen sind.

Die achtziger Jahre

Der Wohnungsbestand wächst auf 7.471 Wohnungen. Die Genossenschaft zählt Ende der Achtziger nahezu 9.000 Mitglieder.

1989

Im Wohngebiet Drewitz endet, nach den 1.054 Wohnungen Am Schlaatz (1982-1986), die Bautätigkeit der AWG „Karl Marx“.

1990

...sind 90 % des Bestandes Plattenbauten, die sich auf neun Potsdamer Wohngebiete verteilen.

September 1990

104 Delegierte entscheiden über die neue Satzung und stimmen mehrheitlich für den Erhalt des Namens „Karl Marx“.

29.10.1990

Eintrag der Wohnungsgenossenschaft „Karl Marx“ Potsdam e.G. in das Genossenschaftsregister der Stadt Potsdam.

1991 - 1997

Schrittweise Anpassung der staatlich regulierten Mieten an das System ortsüblicher Vergleichsmieten.

1993

Aufgrund des Altschuldenhilfegesetzes, war die Genossenschaft verpflichtet 15 % des Wohnungsbestandes in Eigentum umzuwandeln. Bis 2001 wurden 777 Wohnungen an Mitglieder verkauft und somit die Altschulden-Entlastung in Höhe von 97 Mio DM erreicht.

1996

Eröffnung des Treffpunkt Stern - die erste soziale Einrichtung in Potsdam, die von einem Vermieter betrieben wird. 

bis 1999

Modernisierung der Versorgungsbasis, Einbau von Wasserzählern in jeder Wohnung, Einbau von Thermostaten in jedem Zimmer

bis 2002

Modernisierung und Instandsetzung von 4.000 Wohnungen mit einem Gesamtvolumen von 24 Mio €

2004

Erste WERKSTATT der Karl Marx zum regelmäßigen Austausch mit Mitgliedern zu genossenschaftlichen Themen.

2006

Anbau des ersten Aufzugs im Niels-Bohr-Ring vor dem Hintergrund des demografischen Wandels.

2008

Erstmalig Aufstocken eines Fünfgeschossers um zwei Etagen Zum Kahleberg

2010

80 % des Wohnungsbestandes modernisiert, seit 1990 Investitionen von 292 Mio € in den Bestand

Juli 2011

Fertigstellung des ersten Neuvorhabens seit 1990 in der Saarmunder Straße mit 68 Wohnungen und Tiefgarage.

August 2012

Bezug der neuen Geschäftsstelle der Karl Marx, Saarmunder Straße 2

2016

Baubeginn Quartier Waldgarten mit 113 Wohnungen mit Tiefgarage und Sanierung des Bestandsgebäudes.