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Räume für Gemeinschaft

Ab Herbst 2026 wird es in der Waldstadt II weitere Gemeinschaftsräume geben.

Seit 1996 bietet die Karl Marx ihren Mitgliedern im Sterntreff einen Ort für kulturelles

Miteinander. Ab Herbst 2026 wird es in der Waldstadt II weitere Gemeinschaftsräume geben.

In den vergangenen 30 Jahren haben im „Treffpunkt Stern“ (Sterntreff) ganz unterschiedliche Angebote Platz gefunden, zum Beispiel Handarbeitszirkel, Spielenachmittage, Englisch-Gruppen und ein Computer-Club. Seit Ende der 1990er-Jahre kommt in den drei Räumen mit Küche und Bad in der Otto-Haseloff-Straße 15 jeden Donnerstag auch die „Singegruppe“ zusammen, um Volkslieder und Schlager zu singen. Nicht nur für die aktuell 13 Frauen der Singegruppe, sondern für viele andere Mitglieder ist der Sterntreff damit seit vielen Jahren ein wichtiger Ort für Gemeinschaft in der Karl Marx.

Dieses Erfolgskonzept soll nun auf zwei weitere Gemeinschaftsräume in der Waldstadt II ausgedehnt werden. Die beiden Wohngebäude, die dort im Zug des „Turm und Zeile“ genannten Neubauprojekts Zum Kahleberg entstanden sind, verfügen jeweils über einen möblierten Gemeinschaftsraum mit vollausgestatteten Küchen. Der Gemeinschaftsraum in der Zeile ist 68 Quadratmeter groß und bietet eine Loggia sowie ein barrierefreies WC. Der Gemeinschaftsraum im Turm ist 28,34 Quadratmeter groß und ist ebenso mit einem WC ausgestattet. Beide Gemeinschaftsräume befinden sich im Erdgeschoss. „Sie können ab Herbst 2026 für selbstorganisierte Kurse, Familienfeiern oder gemeinschaftliche Events von den Mitgliedern genutzt werden“, kündigt Sarina Häcker, Sozialarbeiterin der Karl Marx, an.

Und wie gestaltet man ein erfolgreiches Gemeinschaftsangebot? Da sind sich die Mitglieder der Singegruppe einig. „Es braucht immer jemanden, der oder die bereit ist, organisatorische Aufgaben zu übernehmen, etwa die Räume aufzuschließen und aufzuräumen“, sagt Karin Hölzer, die seit 2022 Mitglied in der Gruppe ist. Neben dem Erledigen solcher Pflichten braucht es Gestaltungswillen, findet Jutta Romeike. Sie ist im Jahr 2007 zur Singegruppe gestoßen und begleitet die Lieder zusammen mit einer weiteren Singschwester auf der Gitarre. Das habe damals neuen Schwung in die Nachmittage gebracht, erinnert sie sich: „Das Singender alten Lieder machte wieder mehr Spaß und hat die Gruppe gefestigt.“ Was im Sterntreff – und künftig auch in den Gemeinschaftsräumen in der Waldstadt II – beginnt, kann wachsen. Die Singegruppe beispielsweise feiert im Sterntreff jedes Jahr viele Geburtstage und eine Weihnachtsfeier. Im Sterntreff einen festen Standort zu haben, sei die Basis, um auch zukünftig unbeschwert musizieren zu können, betonen die beiden Frauen. „Dass es diesen Raum gibt, wissen wir sehr zu schätzen, denn so kann man verlässlich planen“, sagt Karin Hölzer. Jutta Romeike fügt hinzu: „Ich finde es sehr schön, dass die Karl Marx das Miteinander in der Genossenschaft auf diese Weise unterstützt.“

Sie möchten einen Raum nutzen oder selbst einen Kurs anbieten? Dann melden Sie sich gerne bei unserer Sozialarbeiterin Sarina Häcker unter 0331 6458-131 oder haecker(at)wgkarlmarx.de.
Wir freuen uns auf Ihre Ideen!