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Rundfahrt durch die Bestände

Besuch der Projekte der letzten Legislaturperiode

 

Für die Vertreterinnen und Vertreter der Karl Marx ist die jährliche Rundfahrt durch die Bestände eine der besten Gelegenheiten, sich ein eigenes Bild von der Entwicklung der Genossenschaft zu machen. Doch ehe die 34 Teilnehmer am 9. Mai die Wohnungen betraten, streiften sie sich Füßlinge über die Straßenschuhe. Es galt, den frisch verlegten Fußboden im Neubauprojekt Turm und Zeile in der Waldstadt zu schonen. Hier am Start bestand gewissermaßen die letzte Gelegenheit, die neu geschaffenen Wohnungen zu begutachten. In wenigen Tagen, ab dem 1. Juli ziehen zunächst in der Zeile die neuen Bewohnerinnen und Bewohner ein. Das geschieht mit mehrmonatiger Verspätung, denn neben dem strengen Frost zu Jahresbeginn kämpfte das Projekt mit einer ganzen Reihe schwieriger Rahmenbedingungen. „Die liegen nun fast hinter uns“, sagte Vorstandsmitglied Sebastian Krause und ging unter anderem auf noch offene Fragen mit der Netzgesellschaft Potsdam bei der Verwirklichung der geplanten Solaranlage ein.

„Man bekommt bei solchen Gelegenheiten einen guten Eindruck von der Komplexität der Projekte, mit der man es bei der Genossenschaft zu tun hat“, zeigte sich Dr. Klaus Reimer beeindruckt. Als scheidender Vertreter wünschte er allen Neugewählten schon früh solch eine Gelegenheit. Das mache die Verantwortung ihrer Aufgabe sehr deutlich.

In der Tat waren zur Tour die Vertreterinnen und Vertreter der im Juni endenden Legislaturperiode eingeladen. Denn die Busfahrt war zugleich als Würdigung ihrer Aktivitäten in den letzten vier Jahren gedacht. Vorstandsmitglied Bodo Jablonowski schätzte die Periode als eine der intensivsten Entwicklungsphasen der Karl Marx seit den 1990er-Jahren ein. Die Vertreter waren an vielen wichtige Weichenstellungen beteiligt, deren Ergebnisse sie während der Rundfahrt in Augenschein nehmen konnten.

Neben schon fast fertigen Projekten wie in der Waldstadt, führte die Tour auch an laufenden Vorhaben wie in Zentrum Ost vorbei. Etwa an der Wohnscheibe in der Lotte-Pulewka-Straße, dem mit 433 Wohnungen größten Gebäude der Karl Marx. Alle zehn Eingänge werden bis Anfang 2028 barrierearm umgestaltet, um die Wege zu den Aufzügen zu ebnen. Gleich nebenan in der Max-Volmer-Straße werden bis 2029 die 105 bestehenden, in 75 moderne Wohnungen umgestaltet, die dann auch barrierearm über Laubengänge und Aufzüge erreichbar sind. Ziel und Höhepunkt der Tour war der erst vor Kurzem bezogene Regiestandort für die Hauswarte und Handwerker in der Ahornstraße in Babelsberg. Die Vertreter konnten sich einen unmittelbaren Eindruck von den modernen Arbeitsbedingungen in dem neuen Gebäude verschaffen, das zugleich Platz für mehrere Gewerbemieter bietet. Ein Pflegedienst und ein Berufsförderungswerk sind schon eingezogen. „Ein gelungenes Projekt, ein gelungener Tag“, fasste Vertreterin Bettina Frohnauer ihre Eindrücke zusammen, als sie sich am Ende der Tour im Hof der Geschäftsstelle in der Saarmunder Straße mit anderen über das Erlebte austauschte.